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31.08.2010

Emotionen erwecken - Evoking Emotions!

Die Globalisierung ebnete den Weg für einen englischen Spracheinfluss im Alltag der Deutschen. Vor allem im Business-Bereich ist Englisch nicht mehr wegzudenken. Da heißt die morgige Besprechung „Meeting", der Geschäftsführer „CEO" und der freie Mitarbeiter „Freelancer". Auch in der Werbung wird immer wieder von der englischen Sprache Gebrauch gemacht. Doch ist das überhaupt sinnvoll?

Forscher der RSM Erasmus Universität fanden heraus, dass Werbung, die in der Muttersprache gestaltet ist, wesentlich effektiver und wirkungsvoller ist, als Werbung in einer Fremdsprache. Denn damit die Werbung bei dem Kunden ankommt und auch hängenbleibt, muss sie Emotionen bei ihm hervorrufen. Dies geschieht, wenn der Verbraucher Erlebnisse mit den Worten des Werbeslogans verbindet. Nun liegt es auf der Hand, dass man mehr Erfahrungen in seiner Muttersprache gemacht hat, als in einer Fremdsprache.

Folglich mögen englische Werbeslogans zwar im Trend liegen, aber nicht unbedingt bei den Verbrauchern in Erinnerung bleiben.
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