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20.09.2010

Wie es herbstet!

HERR: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
Und auf den Fluren lass die Winde los.
(Herbsttag, Rilke)

Nicht nur Herr Rilke hat es erkannt - der Sommer ist vorbei und der Herbst hält mit Sturm und Gewitter bei uns Einzug.
Anlässlich unserer sich leuchtend rot färbenden Fassade im Hinterhof lassen wir in unserem Flur zwar keine Winde los, es aber herbsten. Unterstützt werden wir dabei von ehrwürdigen Dichtern, die wir in unserem Herbstlaub die gängigsten Gedichte flüstern lassen.

In dem Sinne:

Dies ist die Zeit, wo jeder Tag
Viel Tage gilt in seinem Wert,
Weil man‘s nicht mehr erhoffen mag,
Dass so die Stunde wiederkehrt.
(O trübe diese Tage nicht, Fontane)
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