Immobilienunternehmen Stöben: Billiges Geld und hohe Steuern – Was Käufer jetzt beachten sollten

Kiel, 03.11.2011 - Private Käufer gehen vernünftigerweise von der Frage aus „Was kann ich mir leisten?". Niedrige Kreditzinsen erlauben einen höheren Kreditbetrag. Das sollte aber kein Grund sein, unnötig teuer zu kaufen. „Viele Privatkunden wissen nicht, dass die meisten Verkäufer letztlich zu Abstrichen bei ihren Preisforderungen bereit sind", erklärt Carsten Stöben, Geschäftsführer des Kieler Maklerhauses Otto Stöben. „Wir beobachten, dass billiges Geld und damit die Möglichkeit, einen geforderten Preis zu bezahlen, bei manchen Interessenten die Motivation sinken lässt, diesen Spielraum auszuloten. Da wird unnötigerweise oft zu viel bezahlt."
Allerdings braucht es bei Preisverhandlungen ein gewisses Geschick. Unrealistisch niedrige Gebote sind chancenlos, und auch wer zu früh ein marktgängiges Kaufpreisangebot macht, muss mit einer Ablehnung rechnen. Erst wenn der Anbieter akzeptiert hat, dass seine Preisvorstellung nicht umzusetzen ist, kann erfolgreich verhandelt werden. Aber auch hier gelten die Regeln von Angebot und Nachfrage. Wenn mehrere Käufer ein Objekt favorisieren, steigt der Kaufpreis in der Regel auch deutlich über den üblichen Marktwert. Informationen über vorliegende und bereits abgelehnte Angebote sind jederzeit über den Makler zu bekommen. Ebenso kennt er das marktübliche Preisniveau.

Auf der anderen Seite ist es im privaten Sektor gar nicht so selten, dass ein Kauf letztlich an wenigen tausend Euro scheitert. So dürfte es für manchen Interessenten naheliegend sein, noch vor der Erhöhung der Grunderwerbssteuer zum 1. Januar 2012 einen Kaufvertrag abzuschließen. Denn ab diesem Datum sind etliche tausend Euro mehr zu bezahlen, ohne dass es dafür mehr Gegenwert gibt.
Im Gegenteil, das Geld fehlt dann womöglich für Renovierungs- oder Energiesparmaßnahmen. Doch der Makler rät zur Besonnenheit „Ein Immobilienkauf sollte immer wohl überlegt sein, erst recht, wenn es das eigene Wunschhaus sein soll", meint Carsten Stöben. „Eine Fehlentscheidung, über die man sich Jahrzehnte ärgert oder die gar dazu führt, in nächster Zeit erneut auf die Suche gehen zu müssen, ist mit Sicherheit keine paar tausend Euro wert." Wer also im Kern sicher ist, eine bestimmte Immobilie erwerben zu wollen, der sollte unbedingt noch vor der Jahreswende zum Notar gehen.


Ansprechpartner:
Geschäftsführer Carsten Stöben
Handy: 01 72/4 33 30 21 Fax: 04 31/66 40 3-40
geschäftlich: 04 31/66 40 3-0 e-Mail: c.stoeben@stoeben.de


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