Schleswig-Holstein profitiert vom Immobilienboom in Hamburg

Kiel, 14.04.2010 - Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Monaten kräftig vom Immobilienboom beim Nachbarn Hamburg profitiert. „Auch im Süden und in der Mitte Schleswig-Holsteins ist die Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern groß", berichtet Carsten Stöben, Geschäftsführer des landesweit arbeitenden Immobilienunternehmens Otto Stöben.

Hamburg hat im vergangenen Jahr einen nie gekannten Ansturm auf Wohneigentum erlebt. Kapitalanleger, aber auch vermögende Privatanleger, haben den Markt nach Worten von Stöben „nahezu leergefegt". Gefragt waren vor allem Eigentumswohnungen mit einer Größe zwischen 60 und 120 Quadratmetern. Auch teure Neubauprojekte verkauften sich laut Stöben sehr gut. „Preise von 3.000 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter sind in Hamburg zur Regel geworden". Die immense Nachfrage in der Hansestadt habe dazu geführt, dass weniger finanzstarke Käufer vor allem auf den Hamburger Rand, „aber selbst Regionen wie beispielsweise Neumünster" ausgewichen seien, so der Immobilienmakler.

Hintergrund des Immobilienbooms sei zum einen die stetig steigende Zahl der Einwohner Hamburgs, zum anderen die Angst vor Inflation bei einem Mangel an Geldanlagen. „Immobilien werden in und um Hamburg daher in nahezu jeder Lage gut verkauft", betont Stöben. Die Preise werden auch in diesem Jahr weiter anziehen. Schleswig-Holstein profitiere aber nicht nur vom „wachsenden Druck in der Hansestadt" und der Suche nach geeigneten Anlageobjekten, sondern auch von der mittlerweile gut ausgebauten Infrastruktur. Die Autobahnen A1 (Lübeck - Hamburg), A7 (Flensburg - Hamburg) und A23 (Heide - Hamburg) sowie die Bahnstrecken zwischen Hamburg, Lübeck, Kiel und Flensburg sorgten für eine gute Anbindung an die Metropole. „Von der Mitte Schleswig-Holsteins aus braucht man heutzutage mit dem Auto oder der Bahn in die Innenstadt der Elbmetropole nicht länger als von vielen Hamburger Randlagen", stellt Stöben fest.



Ansprechpartner:
Geschäftsführer Carsten Stöben
Handy: 01 72/4 33 30 21 Fax: 04 31/66 40 3-40
geschäftlich: 04 31/66 40 3-0 e-Mail: c.stoeben@stoeben.de


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