Immobilienunternehmen Stöben: Wohnungswechsel kann teuer werden

Immobilienunternehmen Stöben: Wohnungswechsel kann teuer werden

Kiel, 29.06.2011 -
Ein Wechsel der Mietwohnung kann derzeit in Schleswig-Holstein teuer werden. Darauf weist das landesweit arbeitende Immobilienunternehmen Otto Stöben aus Kiel hin. „Die Mieten steigen landesweit auf breiter Front", stellt Geschäftsführer und Immobilenmakler Carsten Stöben fest.

Vermieter könnten bei einer Neuvermietung Aufschläge von zehn bis zwanzig Prozent erzielen, so Stöben. In den Städten sei die Vermietungslage in den vergangenen Jahren besonders schwierig geworden. „Es gibt kaum noch Leerstand", betont Stöben. Dies gelte für Mietwohnungen nahezu jeder Größe. Besonders eng sei der Markt für Wohnungen mit zwei bis drei Zimmern zwischen 50 und 75 Quadratmetern. Einige Vermieter favorisieren aus Angst vor einer Inflation bei einer Neuvermietung die Mietanhebungsmöglichkeit nach dem Lebenshaltungsindex. Dieses schließt aber die Mietanhebung an der Orientierung der ortsüblichen Vergleichsmiete sowie die Modernisierungserhöhung in bestimmten Fällen aus. „Wir raten den Vermietern, als Grundlage für die Mietberechnung die ortsüblichen Vergleichsmieten oder den Mietspiegel zu nehmen", so Stöben. „Aber das ist eine Glaubensfrage". Hintergrund für die steigenden Mieten ist nach Worten von Stöben die nach wie vor zu niedrige Zahl neu gebauter Wohnungen. „Seit Jahren geht der Neubau von Wohnungen in Schleswig-Holstein dramatisch zurück", erklärt der Immobilienmakler. Die Folgen seien derzeit immer stärker spürbar.


Ansprechpartner:
Geschäftsführer Carsten Stöben
Handy: 01 72/4 33 30 21 Fax: 04 31/66 40 3-40
geschäftlich: 04 31/66 40 3-0 e-Mail: c.stoeben@stoeben.de


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