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06.01.2012

PR und der Streisand-Effekt

PR (Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit) unterscheidet sich zur Werbung im Wesentlichen in der unterschiedlichen Zielgruppe sowie in der Effektivität der Aussage. Ziel ist es, Vertrauen und nachhaltige Glaubwürdigkeit zu gewinnen.

Während man bei der Werbung den Kunden direkt anspricht, versucht man bei der PR indirekt über die Medien die Kunden anzusprechen. Man muss die PR so aufbauen, dass es für die Medien, seien es Zeitungen oder Nachrichtensender, so interessant ist, dass es von ihnen ins Programm aufgenommen wird. Dadurch, dass die Informationen von Externen veröffentlicht werden, wirkt sie glaubhafter und effektiver und tragen zum Aufbau eines positiven Images bei.

Nicht immer ist PR planbar. Um jedoch nicht aus eigener Kraft negativ in den Medien aufzufallen, sollte man den Streisand-Effekt kennen. Dieser Effekt besagt, wenn man versucht, eine bestimmte Information oder einen bestimmten Vorfall zu unterdrücken, genau das Gegenteil bewirkt wird. Es wird umso mehr Interesse dafür entwickelt. Namensgeberin ist die Sängerin und Schauspielerin Barbra Streisand, die ihr Haus auf einem Foto im Internet entdeckte. Sie wollte nicht, dass bekannt wird, wo und wie sie wohnt. Jedoch war bis dato niemandem bekannt, dass dies ihr Haus ist. Nur der Versuch, das Bild aus dem Internet zu bekommen, weckte das Interesse vieler User und schließlich auch der Medien.
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